Wirksame Kommunikation durch Flexibilität

Auf die veränderten Bedingungen der professionellen Kommunikation durch die Corona-Pandemie reagierte die Stiftung mit innovativen digitalen Angeboten. Etablierte Kampagnen wie den „Tag der kleinen Forscher“ und den „Forschergeist“-Wettbewerb verlegte sie erfolgreich ins Netz. Dabei fungierten die sozialen Medien als wichtiges Sprachrohr, um eine hohe Sichtbarkeit zu erreichen.

Die digitale Kommunikation war im Jahr der Corona-Pandemie 2020 das zentrale Mittel für das „Haus der kleinen Forscher“, um den Kontakt zu seinen verschiedenen Zielgruppen aufrechtzuerhalten. Die Maßnahmen zur Kontakteinschränkung ab März führten insbesondere dazu, dass Präsenzveranstaltungen ausfielen, und erschwerten es der Stiftung, etablierte Kommunikationskampagnen wie den „Tag der kleinen Forscher“ durchzuführen. Die Stiftung reagierte auf die veränderten Kommunikationsbedingungen mit neuen und innovativen digitalen Angeboten. Mit Erfolg: Die Besucherzahlen auf den Websites der Stiftung erreichten einen neuen Höchststand. Allein im ersten Halbjahr waren 930.517 Besuche auf der Stiftungs-Website zu verzeichnen. Dies entspricht einem Anstieg der Zugriffe um rund 30 Prozent. Zugleich registrierten sich im März rund 6.000 neue Personen auf der Online-Lernplattform Campus. Das waren mehr als 20-mal so viele wie in einem regulären Monat.

Viele pädagogische Fach- und Lehrkräfte hatten wegen der Einrichtungsschließungen teilweise erstmalig Zeit, sich online fortzubilden. Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage an Online-Kursen erweiterte die Stiftung ihr Angebot und kommunizierte dieses stärker auf ihren digitalen Kanälen. Auf der digitalen Lernplattform Campus registrierten sich daher bis Jahresende über 37.000 Personen. Rund 88.700-mal absolvierten sie angebotene Webinare und Online-Kurse.

Gestiegene Reichweite der digitalen Angebote in sozialen Medien

Die neuen Online-Veranstaltungen, Forscherideen, Beiträge des Blogs der Stiftung, Projektinformationen und Pressestatements wurden intensiv über die sozialen Medien der Stiftung beworben. Als ihr am schnellsten wachsender Social-Media-Kanal belohnte Instagram die Stiftung dafür mit 1.630 neuen Followerinnen und Followern in einem Jahr, gefolgt von Facebook (+1.058) und Twitter (+647).

Insbesondere für die Projekte „Tag der kleinen Forscher“ sowie den „Forschergeist“-Wettbewerb fungierten die sozialen Medien als ein wichtiges Verbreitungsinstrument. So waren die pandemiebedingt ins Netz verlagerten Veranstaltungen gut sichtbar. Eine Werbeanzeige zur „Kleine-Forscher“-Show am bundesweiten Aktionstag erreichte binnen zwei Wochen rund 27.000 Personen auf Facebook. Über 900-mal wurde die Show auf YouTube aufgerufen.

Dass Veranstaltungen abgesagt bzw. in digitale Formate umgewandelt werden mussten, führte auch zu weniger Anlässen für die Pressearbeit. Vor allem in den Regionen verringerte sich daher die Medienpräsenz im Vergleich zum Vorjahr. 16 bundesweite und 24 regionale Pressemeldungen wurden versandt und erzielten insgesamt 3.812 Clippings (2019: 5.721).

Der Newsletter der Stiftung erwies sich erneut als wichtiger Kanal, um pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte für die Themen und Produkte der Stiftung zu begeistern – mit Forscherideen, neuen Fortbildungen und Sonderthemen wie dem „Tag der kleinen Forscher“. Die Abonnements stiegen 2020 ebenfalls um über 1.100 Personen an.

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